Innovative Verfahren

Die LASIK-Methode gibt es seit 1993 in Deutschland. Sie wurde ständig weiterentwickelt. 1999 wurde diese Methode vom Berufsverband der Augenärzte (BVA) und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) als wissenschaftliches Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit anerkannt. Diese Methode gilt heute in Fachkreisen als besonders schonend und sicher.

Hornhaut-Modellierung mit dem Laser
Hornhaut-Modellierung
mit dem Laser

Verbesserungen sind nur noch durch innovative Zusatzgeräte zu erreichen, wie das kürzlich entwickelte aberrometergestützte LASIK-Verfahren, dass eine noch individuellere LASIK-OP ermöglicht. Die optischen Eigenschaften des Auges werden dabei per Aberrometer exakt vermessen und analysiert. "So wird die Nacht- und Dämmerungssehschärfe in vielen Fällen sogar gegenüber dem Sehen mit Brille oder Kontaktlinsen verbessert. Einige Patienten sehen danach über 100 Prozent", so Prof. Dr. Detlef Uthoff. Weitere Vorzüge: Der Operateur t rägt 20 Prozent weniger Hornhautgewebe ab als bei der herkömmlichen LASIK-Methode. Dies ermöglicht die Korrektur höherer Kurzsichtigkeiten.

Aber auch LASIK hat seine Grenzen: Altersweitsichtigkeit kann damit nicht korrigiert werden. Deshalb müssen ältere Patienten in der Regel auch nach dem LASIK-Eingriff eine Lesebrille benutzen.

Erfahrung - Weiterbildung

Prof. Uthoff wird von der wissenschaftlichen Fachwelt als Pionier der Kataraktchirurgie angesehen. Hier liegt auch sein besonderes Engagement und seine Erfahrung. Die Zahl der selbst durchgeführten operativen Eingriffe liegt bei über 80.000. Auch heute führt er jährlich ca. 3.500 Operationen mit einem breiten Behandlungsspektrum durch, einige davon auch als Live-Operationen mit weltweitem Echo.

Eine besondere Verbindung besteht zur Universität in Tel Aviv, mit der Prof. Uthoff seit 1984 sehr eng zusammenarbeitet. Als Professor für Augenheilkunde hält er hier regelmäßig Vorlesungen. Bereits 1999 erhielt er den Ruf auf den Lehrstuhl des Instituts für Internationalen Wissenschaftsaustausch auf dem Gebiet der Medizin an der Universität von Tel Aviv. Besondere Auszeichnung: 2004 Berufung als Mitglied im Gremium des Board of Governors.

Seiner Initiative ist die Gründung des gemeinnützigen Vereins der Refraktiven Chirurgie (VSDAR) zu verdanken.

Auswertung eigener Studien

Im Zeitraum von drei Jahren wurden in der Klinik ca. 2000 Patienten mit der LASIK-Methode bei Myopie behandelt. Ausgewertet wurden davon 553 Patienten, die für uns gut erreichbar waren. Die Daten wurden von einem externen Experten ausgewertet und die Ergebnisse im Jahr 2002 veröffentlicht: Der Anteil der Patienten nach der LASIK im Happinessbereich (Zufriedenheitsbereich) liegt, steht nach der ersten Behandlung bei ca. 76 % und nach dem Nachlasern (Re-Lasik) bei 98,7 %. Dieser Zufriedenheitsbereich garantiert bei einer Rest-Fehlsichtigkeit von +/- 0,5 dpt. eine Unabhängigkeit von der Brille.

Das bedeutet z.B. für einen Patienten mit -6.0 dpt., dass nach der Operation auch bei einer geringen Restfehlsichtigkeit keine Brille für die Ferne notwendig ist.

Die Ergebnisse dieser Studie haben gezeigt, so Prof. Uthoff, dass es sich hierbei um ein sehr sicheres Verfahren mit hoher Patientenzufriedenheit handelt. Die Ergebnisse zeigen auch, dass mit diesem Verfahren hervorragende Ergebnisse erzielt werden können, wenn eine optimale medizin-technische Ausrüstung und langjährige Erfahrungen des Operateurs zusammenkommen und man die Vorraussetzungen erfüllt, wie die Eignung des Patienten für dieses Verfahren.

Intensive Voruntersuchung

Voruntersuchung
Untersuchung der Augen mit
der Spaltlampe

Wichtig für den Erfolg des Eingriffs ist auch die intensive Voruntersuchung der Augen. In der Augenklinik Bellevue dauert diese 1 bis 2 Stunden. Dabei werden der individuelle Zustand der Netz- und Hornhaut überprüft, der Pupillendurchmesser und die Augapfellänge bestimmt.

Nur so kann eine Art Landkarte der Augen für die individuelle Laser-Behandlung erstellt werden. Außerdem kann festgestellt werden, ob der Patient für LASIK geeignet ist, oder ob eine andere Methode der Refraktiven Chirurgie in Frage kommt.

Prof. Dr. med. Detlef Uthoff

Mediziner (Augenheilkunde) . Chirurg (Augen-, plastische und wiederherstellende Chirurgie) . High-Volume-Operateur . Wissenschaftler . Dozent . Lehrstuhlinhaber . Pionier der Kataraktchirurgie und Refraktiven Chirurgie . Entwickler . Erfinder . Präsident . Ärztlicher Direktor

Prof Uthoff
Prof. Dr. med.
Detlef Uthoff

Prof. Dr. med. Detlef Uthoff ist ein international tätiger und anerkannter Ophtalmochirurg, seit 1985 Ärztlicher Direktor der Augenklinik Bellevue. Die Klinik behandelt sämtliche in der Augenheilkunde vorkommenden Erkrankungen und führt alle in der Augenheilkunde anfallenden Operationen durch. Seit 1995 ist Prof. Dr. D. Uthoff Lehrstuhlinhaber des Instituts für Internationalen Wissenschaftstransfer auf dem Gebiet der Medizin mit Schwerpunkt Augenheilkunde an der Universität Tel Aviv (Israel). Er führt Lehr- und Forschungstätigkeiten durch und hat mehr als 180 wissenschaftliche klinische Studien und experimentelle Arbeiten publiziert.

Prof. Uthoff gilt als einer der weltweit erfahrensten Augenchirurgen bei mehr als 80.000 eigenhändig durchgeführten Operationen. Seit Ende 1981 betreibt er die Refraktive Chirurgie, er gilt als Pionier auf dem Gebiet und hat als einer der ersten in Europa diese Operationstechniken eingeführt.

Auf dem Gebiet der Katarakt-Chirurgie gilt Prof. Uthoff ebenfalls als Pionier. Er hat als einer der ersten weltweit in einem größeren Ausmaß Kunstlinsen in Augen implantiert.

« zurück

« Seitenanfang